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Zwei Generationen im Gespräch, nah beieinander, warmes Licht
OLD FOR YOUNG

Erfahrung. Möglichkeit. Verantwortung. Zukunft.

Vier Wörter, die schnell geschrieben sind. Auf dieser Seite steht, was jedes einzelne im Projekt Bären konkret bedeutet: an Entscheidungen, die gefallen sind, und an Fragen, die noch offen sind.

Haltung
Vier Werte
Projekt
Bären, Ins
Stand
In Entwicklung
Verfahren
Workshop mit der Gemeinde
Unsere Philosophie

OLD FOR YOUNG ist mehr als ein Name. Es ist unsere Vision.

Wir verbinden die Erfahrung, das Wissen und das Netzwerk einer Generation mit der Ambition, dem Mut und der Kraft der nächsten.

Wir glauben daran, dass Erfahrung dann besonders wertvoll ist, wenn sie weitergegeben wird. Deshalb wollen wir unsere Möglichkeiten nutzen, um jungen, engagierten Menschen Türen zu öffnen, ihnen Verantwortung zu übertragen und ihnen Chancen zu geben, die sie sonst vielleicht erst viele Jahre später erhalten würden.

Wir wollen nicht die Zukunft für die Jungen bestimmen. Wir wollen ihnen das Sprungbrett geben, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Erfahrung

Erfahrung ist unser Fundament.

Über viele Jahre sind Wissen, Fachkompetenz, Kontakte und ein starkes Netzwerk entstanden. Für uns sind das wertvolle Ressourcen, die nicht verloren gehen dürfen.

Wir wollen diese Erfahrung weitergeben und mit der Energie und den Ideen einer neuen Generation verbinden.

Wissen gewinnt an Wert, wenn man es teilt.

Möglichkeit

Möglichkeiten entstehen nicht für alle Menschen zur gleichen Zeit.

Wir verfügen über Mittel, Kontakte und ein Netzwerk, mit denen wir Türen öffnen können. Genau diese Möglichkeiten wollen wir jungen, ambitionierten Menschen zugänglich machen.

Ob in unserem Netzwerk oder bei einem Bauprojekt wie dem Bären Ins: Wir schaffen das Sprungbrett. Den Absprung und den Weg bestimmen die Jungen selbst.

Wir öffnen Türen, durchgehen müssen sie selbst.

Verantwortung

Wir sind überzeugt: Wer Verantwortung bekommt, kann über sich hinauswachsen.

Deshalb wollen wir jungen Menschen nicht nur erlauben zuzuschauen oder mitzuarbeiten. Wir wollen ihnen echte Verantwortung übertragen, begleitet vom Wissen und der Erfahrung erfahrener Fachpersonen.

So entstehen Selbstvertrauen, Mut, Kompetenz und gegenseitiger Respekt.

Verantwortung geben bedeutet Vertrauen schenken.

Zukunft

Zukunft entsteht, wenn Erfahrung auf neue Ideen trifft.

OLD steht für Erfahrung, Wissen, Netzwerk und Kontakte. YOUNG steht für Ambition, Mut, Kraft und Wille.

Wir bringen beides zusammen.

So bleibt wertvolles Wissen erhalten, Netzwerke entwickeln sich weiter und eine neue Generation bekommt die Chance, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen.

OLD schafft Möglichkeiten. YOUNG übernimmt Verantwortung. GEMEINSAM gestalten wir Zukunft.

Bären Ins

Unsere Vision wird Realität.

Mit dem Bären Ins wollen wir unsere Philosophie von OLD FOR YOUNG konsequent auf ein gesamtes Bauprojekt übertragen.

Vor einigen Monaten haben wir die Brandruine im Dorfzentrum von Ins erworben. Der Anstoss dazu kam aus der jungen Generation: von einem jungen Architekten, der die von uns beauftragte Cibolini Architektur GmbH führt und gemeinsam mit seinem Team die Vision für diesen besonderen Ort entwickelt.

OLD FOR YOUNG hatte die Erfahrung, das Netzwerk und die finanziellen Möglichkeiten, dieses Projekt möglich zu machen. Die junge Cibolini Architektur GmbH, die wir beauftragt haben, bringt Ambition, Mut, Kreativität und den Willen mit, daraus etwas Besonderes zu schaffen.

Doch unsere Vision geht weiter als die Planung.

Chance

Der Bären Ins soll zum Sprungbrett für junge Talente werden.

Bei der Realisierung wollen wir die beteiligten Unternehmen dazu bewegen, einem jungen, ambitionierten Mitarbeitenden im letzten Ausbildungsjahr eine aussergewöhnliche Chance zu geben: Verantwortung für das eigene Gewerk zu übernehmen und dieses von A bis Z als junge Projektverantwortliche oder junger Projektverantwortlicher zu begleiten.

Eine Möglichkeit, die junge Menschen normalerweise oft erst nach mehreren Jahren Berufserfahrung erhalten.

Vertrauen

Wer Verantwortung übernehmen soll, braucht zuerst jemanden, der ihm diese Verantwortung zutraut.

Wir wollen jungen Menschen nicht nur erlauben zuzuschauen. Wir wollen ihnen eine Stimme geben, sie in Entscheidungen einbeziehen und ihnen ermöglichen, ihre Fähigkeiten an einem realen und anspruchsvollen Projekt unter Beweis zu stellen.

Vertrauen schafft Selbstvertrauen. Verantwortung schafft Mut.

Erfahrung

Junge Verantwortung bedeutet für uns nicht, junge Menschen alleine zu lassen.

Hinter jedem jungen Projektverantwortlichen steht ein erfahrener Unternehmer, Lehrmeister oder Spezialist mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung.

Damit verändert sich die Zusammenarbeit: Jung und Alt begegnen sich stärker auf Augenhöhe. Die Jungen übernehmen Verantwortung, während die erfahrene Generation begleitet, unterstützt und ihr Wissen weitergibt.

Die Erfahrung von OLD wird zur Stärke von YOUNG.

Wissen wird dadurch nicht verloren. Es wird weitergegeben.

Zukunft

Genau darin liegt unsere Vision.

Wir wollen zeigen, was möglich wird, wenn Erfahrung nicht festgehalten, sondern weitergegeben wird. Wenn Netzwerke geöffnet werden. Wenn jungen Menschen nicht erst nach vielen Berufsjahren etwas zugetraut wird, sondern dann, wenn sie Ambition, Wissbegierde, Engagement und den Willen dazu zeigen.

Der Bären Ins soll deshalb mehr werden als ein gelungenes Bauprojekt.

Er soll ein Ort werden, an dem nicht nur gebaut, sondern Zukunft entwickelt wird.

Ein Projekt, bei dem OLD die Voraussetzungen schafft und YOUNG die Chance erhält, daran zu wachsen.

OLD gibt Erfahrung. OLD öffnet Türen. YOUNG übernimmt Verantwortung. GEMEINSAM schaffen wir Zukunft.

Das ist OLD FOR YOUNG.

01 · Fair

Eine Lösung ist erst gut, wenn sie für mehrere Seiten gut ist.

Fairness beginnt bei der Frage, wer am Tisch sitzt. Bei einer Liegenschaft am Dorfplatz sind das nicht nur die Eigentümer. Es sind die Gemeinde, die Nachbarschaft, die Denkmalpflege, zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner und alle, die täglich an diesem Ort vorbeigehen.

Für uns heisst fair deshalb: Wir suchen keine Lösung, die für uns aufgeht und für den Ort nicht. Ein Projekt, das sich gegen ein Dorf durchsetzen muss, hat bereits verloren, auch wenn es am Ende bewilligt wird. Umgekehrt hilft ein Kompromiss niemandem, wenn er so lange verhandelt wird, bis nichts mehr davon übrig ist.

Fair heisst auch, den eigenen Stand nicht schöner zu zeichnen, als er ist. Grundrisse, Flächen und Preise der Wohnungen stehen noch nicht fest. Wir benennen das offen, statt eine Zahl zu behaupten, die noch nicht feststeht.

Und fair heisst, dass Reihenfolgen nachvollziehbar bleiben. Wer sich für eine Wohnung interessiert, wird in der Reihenfolge der Kontaktaufnahme berücksichtigt. Das ist eine einfache Regel, und ihr Vorteil ist genau das: Sie lässt sich überprüfen.

Menschen im Gespräch vor einem Haus im Dorf
Die Bilder auf dieser Seite zeigen Stimmungen aus dem Berner Seeland, keine Planstände des Projekts.

Woran Sie das sehen

  1. Interessentinnen und Interessenten werden in der Reihenfolge ihrer Kontaktaufnahme berücksichtigt.

  2. Die Gemeinde Ins ist von Beginn an Teil des Verfahrens und nicht erst am Schluss Adressat eines fertigen Projekts.

  3. Die Kita im Erdgeschoss ist für das Dorf gedacht und nicht nur für das Haus.

  4. Wo eine Frage offen ist, sagen wir das, statt eine Antwort zu erfinden.

02 · Transparent

Offen kommunizieren heisst, auch über Ungeklärtes zu sprechen.

Das Projekt Bären befindet sich in Entwicklung. Noch ist nicht jede Frage beantwortet, und genau deshalb kommunizieren wir offen: für die Bevölkerung von Ins, für zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner und für alle, die sich für die Entwicklung dieses Ortes interessieren.

Die meisten Projekte kommunizieren erst, wenn alles entschieden ist. Das ist bequem, weil es keine Rückfragen gibt. Es hat nur den Nachteil, dass niemand mehr etwas beitragen kann. Wer erst am Ende informiert, informiert über ein Ergebnis und nicht über einen Weg.

Wir gehen den umgekehrten Weg. Der Wiederaufbau soll in Workshops zusammen mit dem Denkmal- und Heimatschutz, OLD FOR YOUNG und der Gemeinde geplant werden. Das heisst, dass wir mit einer Frage beginnen und nicht mit einem fertigen Entwurf, den man nur noch bestätigen kann.

Transparenz hat auch eine Grenze, und die benennen wir ebenfalls. Zum Kaufpreis und zu den weiteren Beteiligten machen wir keine Angaben. Was den Ort betrifft, machen wir öffentlich. Was allein die Eigentümerseite betrifft, nicht.

  • Wir kommunizieren, solange das Projekt noch veränderbar ist, und nicht erst danach.
  • Der Zeitplan steht mit Monatsangaben öffentlich auf dieser Website.
  • Der Wiederaufbau wird in Workshops mit Denkmal- und Heimatschutz, OLD FOR YOUNG und Gemeinde geplant.
  • Offene Punkte werden als offen bezeichnet, auch wenn eine Zahl besser aussehen würde.
  • Es gibt bisher weder eine eingereichte Baueingabe noch eine Bewilligung. Auch das steht hier.
Menschen diskutieren an einer Wand mit Plänen
03 · Mutig

Das Naheliegende ist selten das Beste für einen Ort.

Am Dorfplatz in Ins steht eine Brandruine. Das Hotel-Restaurant Bären brannte am 21. Juni 2022, rund 120 Feuerwehrleute standen im Einsatz, der Dachstock brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Seither ist die Lücke im Ortsbild jeden Tag sichtbar.

Der einfache Weg wäre ein Projekt, das rechnet und niemanden stört. Das Gebäude ist ein geschütztes Objekt, Ins ist ein Ortsbild von nationaler Bedeutung. Beides liesse sich als Hindernis behandeln. Wir behandeln es als Vorgabe, die ein Projekt besser macht, weil sie zwingt, genauer hinzusehen.

Mutig heisst für uns, den aufwendigeren Weg zu wählen, wenn er dem Ort länger dient. Ein Workshopverfahren dauert länger als ein fertiger Entwurf. Ein Energieverbund, der auch Nachbargebäude versorgen kann, ist komplizierter als eine Heizung für ein einzelnes Haus. Beides haben wir trotzdem gewählt.

Mut heisst dabei nicht Tempo. Er heisst, die unbequemere Frage zuzulassen: Was braucht dieser Dorfplatz in dreissig Jahren? Antworten darauf entstehen nicht am Schreibtisch allein, sondern im Gespräch mit denen, die hier leben.

Hände bei der Arbeit an einem Holzbauteil auf der Baustelle

Woran Sie das sehen

  1. Ein Workshopverfahren mit der Gemeinde statt eines fertig entworfenen Projekts.

  2. Die Kantonale Denkmalpflege wird früh einbezogen und nicht erst bei der Baueingabe.

  3. Ein Energieverbund, der auch umliegende Gebäude mit Energie versorgen soll.

  4. Mehrere Generationen im selben Haus: Alterswohnungen, Familienwohnungen und eine Kita.

  5. Der Schutz des Ortsbilds ist Ausgangspunkt der Planung und nicht ihre Einschränkung.

04 · Engagiert

Verantwortung endet nicht an der Grundstücksgrenze.

Nachhaltigkeit beginnt mit dem Verständnis für die Ressourcen eines Ortes. Ins hat vieles bereits: drei Bahnlinien, Schulen, eine Tagesschule, zwei Arztpraxen, ein Alterszentrum und eine Landschaft, die das Dorf trägt. Ein neues Projekt muss das nicht ersetzen, es soll daran anschliessen.

Deshalb ist der Energieverbund so gedacht, dass er nicht nur das Projekt selbst, sondern auch umliegende Gebäude mit Energie versorgen kann. So nutzen wir vorhandene Infrastruktur und schaffen Mehrwert über die Grundstücksgrenze hinaus.

Engagement heisst auch, an die Menschen zu denken, die schon da sind. In Ins ist rund jede fünfte Person 65 Jahre oder älter. Über 91 Prozent der Menschen über 65 leben zu Hause, das durchschnittliche Eintrittsalter ins Pflegeheim liegt bei 81,5 Jahren (Pro Senectute). Der Kanton Bern verfolgt in der Alterspolitik den Grundsatz «ambulant vor stationär». Wer hier älter wird, soll im Dorf bleiben können, in der Nähe der eigenen Leute und nicht zwei Ortschaften weiter.

Und es heisst, dranzubleiben, wenn die Aufmerksamkeit nachlässt. Ein Projekt dieser Art dauert Jahre. Das öffentliche Interesse ist am Anfang am grössten, die Arbeit ist es nicht. Wir bleiben über die ganze Strecke ansprechbar.

  • Der Energieverbund ist so ausgelegt, dass er auch Nachbargebäude versorgen kann.
  • Zehn Alterswohnungen an einem Ort, an dem rund jede fünfte Person 65 Jahre oder älter ist.
  • Eine Kita im Erdgeschoss, die dem Dorf offensteht.
  • Das Haus soll Teil des Dorfes sein und kein isoliertes Gebäude am Dorfplatz.
  • Wir bleiben zwischen den Etappen des Zeitplans erreichbar, nicht nur an den Stichdaten.
Langer Tisch mit vielen Menschen an einem Dorffest

OLD FOR YOUNG verbindet die Erfahrung gestandener Unternehmer mit der Vision für die kommenden Generationen.

OLD FOR YOUNG, Immobilienentwicklung mit Verantwortung

Erfahrung für morgen

Drei Sätze, die den Rest erklären.

Sie stehen kurz auf jeder Unterlage, die wir verschicken. Hier stehen sie ausgeschrieben, damit klar ist, was sie im Projekt Bären bedeuten.

  1. Haltung

    Verantwortung übernehmen.

    Wer ein Grundstück am Dorfplatz übernimmt, übernimmt mehr als eine Parzelle. Die Ruine des Bären gehört seit 2022 zum Alltag in Ins, sichtbar auf dem Weg zur Schule und von der Gemeindeverwaltung aus. Verantwortung heisst zuerst, diesen Zustand nicht länger als nötig bestehen zu lassen. Und sie heisst, das Ergebnis so zu planen, dass es dem Ort in dreissig Jahren noch nützt. Deshalb steht am Anfang ein Verfahren und kein Entwurf.

    • 01Geschütztes Objekt am Dorfplatz
    • 02Planung gemeinsam mit der Gemeinde
    • 03Offene Kommunikation während der Entwicklung
  2. Verfahren

    Erfahrung weitergeben.

    Erfahrung ist nur etwas wert, wenn andere davon profitieren. Im Projekt Bären fliesst sie in ein Verfahren ein, das bewusst mehrere Stimmen zulässt. Das Architekturbüro Cibolini Architektur GmbH erarbeitet zusammen mit der Gemeinde einen Workshop, eine mehrköpfige Jury begleitet den Prozess und bringt unterschiedliche Perspektiven ein. So entsteht Architektur nicht nur für den Ort, sondern aus dem Verständnis für den Ort. Die beste Idee muss dabei nicht von uns kommen.

    • 01Workshop mit der Gemeinde
    • 02Mehrköpfige Jury begleitet den Prozess
    • 03Denkmal- und Heimatschutz von Anfang an dabei
  3. Ergebnis

    Zukunft gestalten.

    Zukunft gestalten heisst, für Menschen zu bauen, die heute noch nicht am Tisch sitzen. Im Projekt Bären sind zehn Alterswohnungen, zwei Familienwohnungen und eine Kita im Erdgeschoss vorgesehen. Das ist kein Zufall, sondern die Absicht, verschiedene Lebensphasen an einen Ort zu bringen. Dazu kommt ein Energieverbund, der über das Projekt hinaus wirken soll. Wie das Haus am Ende aussieht, entscheidet sich im Workshopverfahren.

    • 0110 Alterswohnungen
    • 022 Familienwohnungen
    • 031 Kita im Erdgeschoss
    • 04Energieverbund für Projekt und Umgebung
Kontakt

Sie möchten mehr erfahren?

Ob Sie sich für eine Wohnung interessieren, den Entwicklungsprozess verfolgen möchten oder mit uns über den Standort sprechen möchten: Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Interessierte werden in der Reihenfolge ihrer Kontaktaufnahme berücksichtigt.

Filippo Cibolini

Ansprechperson

info@oldforyoung.ch