Fairness beginnt bei der Frage, wer am Tisch sitzt. Bei einer Liegenschaft am Dorfplatz sind das nicht nur die Eigentümer. Es sind die Gemeinde, die Nachbarschaft, die Denkmalpflege, zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner und alle, die täglich an diesem Ort vorbeigehen.
Für uns heisst fair deshalb: Wir suchen keine Lösung, die für uns aufgeht und für den Ort nicht. Ein Projekt, das sich gegen ein Dorf durchsetzen muss, hat bereits verloren, auch wenn es am Ende bewilligt wird. Umgekehrt hilft ein Kompromiss niemandem, wenn er so lange verhandelt wird, bis nichts mehr davon übrig ist.
Fair heisst auch, den eigenen Stand nicht schöner zu zeichnen, als er ist. Grundrisse, Flächen und Preise der Wohnungen stehen noch nicht fest. Wir benennen das offen, statt eine Zahl zu behaupten, die noch nicht feststeht.
Und fair heisst, dass Reihenfolgen nachvollziehbar bleiben. Wer sich für eine Wohnung interessiert, wird in der Reihenfolge der Kontaktaufnahme berücksichtigt. Das ist eine einfache Regel, und ihr Vorteil ist genau das: Sie lässt sich überprüfen.